Das Schwergewicht der Arbeit der Stadtarchäologie liegt in der Durchführung von Ausgrabungen und deren wissenschaftlicher Auswertung. Da aber die Funde nicht auf Dauer im Magazin verstauben und die gewonnenen Erkenntnisse nicht zwischen Aktendeckeln und in wissenschaftlichen Publikationen verschwinden sollen, stellt die Stadtarchäologie ihre Arbeit auch in Ausstellungen vor.
Bis Ende 2010 war die Stadtarchäologie mit einer dauerhaften Ausstellung im Museum für das Fürstentum Lüneburg vertreten.

Blick in die damaligen Ausstellungsräume, hier mit dem Semesterprojekt „Doppelkloake St. Johannisstraße”.Zuletzt war ein Teil dieser Ausstellung im Rahmen eines
Semesterprojekts an der Universität Hamburg erarbeitet worden. Er stellte Funde aus einer Doppelkloake auf einer Lüneburger Parzelle
„Bei der St. Johanniskirche 19” vor.
Das Museum für das Fürstentum Lüneburg ist mittlerweile geschlossen. An seiner Stelle soll im ersten Halbjahr 2014 in einem neuen Bau das Museum Lüneburg neu eröffnet werden mit einer neu konzipierten Ausstellung, die dann die Sammlungen des ehemaligen Fürstentummuseums, der Stadtarchäologie und des Naturmuseums Lüneburg vereinen wird.